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Es muss nicht immer Steve Jobs sein…

22.05.2015  |  Präsentation  |  Autor: Nicole Gugger  |  1 Kommentar
...den man sich zum Präsentationsvorbild nimmt. Inspirierende Vorbilder gibt es auch an anderer Stelle.

Natürlich gilt er zu Recht als herausragendes Beispiel für gute Präsentationen. Und die Strategien, die ihn dahin gebracht haben, sind wertvoll und für viele anwendbar und zielführend. Dennoch repräsentiert er einen ganz bestimmten Stil und eine Persönlichkeit, in der sich viele nicht wiederfinden.

Muss man ja auch gar nicht. Wenn alle Präsentationen wie die von Steve Jobs wären, wird es auch nicht viel abwechslungsreicher als die Bulletpointschlachten, die wir heute oft erleben. Und Rollkragenpulli, Jeans und Turnschuhe steht auch nicht jedem.

DIE perfekte Art zu präsentieren gibt es nicht. Aber es gibt viele Wege GROSSARTIG zu präsentieren.

Und es gibt den für SIE richtigen und stimmigen Weg. Den muss man nur erst einmal finden, beziehungsweise entwickeln. Und dafür ist es sehr sinnvoll sich Vorbilder zu suchen. Aber bitte nicht eines, dass Sie zu kopieren versuchen, sondern viele verschiedene, von denen Sie sich inspirieren lassen und sich Facetten aussuchen, neu kombinieren und so abwandeln, dass sie zu Ihnen passen. Um sie dann nach und nach auszuprobieren und in Ihre Vorträge einzubauen.

Im Alltag und erst recht in Eile fehlt es uns oft an Ideen wie es anders gehen könnte. Deshalb nutzen Sie freie Momente immer mal wieder um sich unterschiedliche Beispiele anzusehen, die anders und richtig gut sind. Es geht eben nicht immer um die Produkteinführung eines Weltkonzerns mit einem riesigen Marketingbudget. Aber auch für andere Situationen gibt es tolle Alternativen zur nüchtern, sachlichen Argumentationskette mit Textfolien.

In Kürze startet meine Serie #Leuchtfeuer

Leuchtende Beispiele von tollen Präsentationen. Mit Menschen, in denen das Feuer der Leidenschaft sicht- und spürbar ist. Und die damit hervorragende Ideengeber und Inspiration für Ihre Präsentationen sein können. Sie werden sehen, dass viele dieser Beispiele weit entfernt von den üblichen Maßstäben einer geschliffen „perfekten Rede“ sind. Oft von Menschen gehalten werden, die keine professionellen Speaker sind. Dadurch wird es auch immer Aspekte geben, die man noch besser machen könnte. Doch der Fokus liegt auf den hervorragenden, begeisternden, witzigen, beeindruckenden und merkwürdigen Aspekten. Diese Vorträge haben inspiriert, unterhalten und gleichzeitig wertvolle Inhalte transportiert. Jenseits des Standards und sind mit ihrer Aussage positiv bei vielen im Kopf geblieben. Genau das ist letztendlich, worauf es ankommt!

Jeden Monat werde ich ein Beispiel verlinken und auf einige bemerkenswerte Aspekte eingehen. Zum Beispiel auf beispielhafte Lösungen für typische Probleme, wie gehe ich z.B. damit um, wenn mir die Zeit ausgeht. Tolle Einstiege, Metaphern und andere tolle Aspekte. Und Sie sammeln dabei bitte Ideen um Ihr eigenes Potpourri an Methoden auszubauen.

Wenn Sie jetzt schon ungeduldig sind, dann stöbern Sie doch mal bei TED und Gedankentanken und verraten mir Ihre Lieblingstalks.

Lassen Sie sich von den Leuchtfeuern inspirieren, begeistern und anstecken!
Anstatt von allzu großen Namen einschüchtern. In Kürze geht’s los.

 

 

Bildquelle: fotolia / Sea wave

Kommentare zu diesem Artikel

Heinz Buser  |  13. Juli 2015 um 22:06 Uhr

Hallo Frau Nicole Gugger,

Steve Jobs hat die Welt in der Tat bezüglich der Technologie verändert. Die Frage ist einfach, was lernen wir daraus und nutzen es!

Gruss
Heinz Buser

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